Repertoire

Stück Kurzzusammenfassung
Die Kollekte Es ist Zeit für die Kollekte, und vier Leute nutzen die Gelegenheit, um zu sagen, warum sie etwas geben oder auch nicht geben. Der Erste gibt nichts, weil er der Meinung ist, dass er seinen Zehnten selbst viel besser verwenden kann. Der Zweite gibt aus der Erkenntnis heraus, dass er auch etwas bekommen könnte. Eine Frau hasst es, etwas zu geben, weil sie das Gefühl hat, dass Gott mit dem, was sie gibt, nie zufrieden ist. Der Vierte schließlich gibt gerne, weil er so die Möglichkeit hat, Gott seinen Dank auszudrücken.
Die Zeit vergeht Zwei alte Männer sitzen vor ihrem Altersheim und unterhalten sich über ihr Leben dort, vor allem darüber, was es wann zu essen gab. Dann schwenkt die Szene zu einer Mutter und einer Tochter, die wie jede Woche den Vater bzw. Großvater besuchen wollen. Wieder Schwenk zu den beiden Männern, die sich fragen, ob sie von ihrer Familie Besuch bekommen werden. Die Szene schwenkt wieder um zur Mutter, die mit ihrem Mann telefoniert, der ihr sagt, dass es ihm nicht möglich ist, sie zu begleiten. Aber sie möchte ohne ihn nicht gehen. Also ruft sie ihren Vater an und sagt den Besuch ab. Die letzte Szene zeigt wieder die beiden Männer, die sich darüber unterhalten, dass in der vergangenen Nacht wieder jemand im Heim gestorben ist. Da dies oft passiert, berührt es die beiden scheinbar nicht – denn wenn eine Beerdigung stattfindet, können sie wenigstens damit rechnen, dass es Kuchen gibt.
Warte bis zur Halbzeit Leo schaut sich gerade ein Fußballspiel im Fernsehen an, als seine Frau Bettina ins Zimmer tritt und vorschlägt, an diesem Abend etwas zu unternehmen. Als sie den Vorschlag macht, ein befreundetes Ehepaar einzuladen, zeigt er sich besonders uninteressiert. Er mag deren christlichen Glauben nicht, während Bettina findet, dass es sehr interessante und fürsorgliche Leute sind. Der Schlagabtausch ist überwiegend heiter, bis sie den Tod und das Leben nach dem Tod erwähnt. Doch Leo witzelt nur, dass man ihn dann eben in einem Anzug aus Asbest begraben solle. Für ihn kann die Ewigkeit bis zur Halbzeit warten.
Security Check In einem Raum, der aussieht wie die Wartehalle eines Flughafens, läuft Robert nervös hin und her. Im Hintergrund hört man die Stimme eines Ansagers, der die Namen verschiedener Personen aufruft. Sabine erscheint und ein Gespräch entwickelt sich. Im Laufe ihrer Unterhaltung stellt sich heraus, dass beide verstorben sind und nun in einem Außenbezirk des Himmels darauf warten, dass ihr Name aufgerufen wird, damit sie endlich eintreten können. Robert zählt auf die »Trophäen« in seiner Sporttasche, auf die Erfolge seines Lebens, um das Ticket für den Himmel zu bekommen. Sabine verweist jedoch darauf, dass der Preis schon bezahlt wurde. Am Ende wird Sabines Name aufgerufen, Robert bleibt zurück und klammert sich an seine Trophäen.
Nie wieder im Mutterleib Dieses Theaterstück wirft einen amüsanten Blick auf die Dinge, denen sich Kinder heute gegenübersehen. Die Szene beginnt im Mutterleib, wo unsere beiden Darsteller – ein zweieiiges Zwillingspaar – über die Dinge diskutieren, denen sie im Laufe ihres Lebens begegnen werden. Vor allem die negativen Aspekte des Lebens – Krankheit, Verbrechen, etc. – lassen sie zögern, geboren zu werden.
Im Spiegelbild Norbert Andersen lässt sich ein Haus in einem prestigeträchtigen Wohnviertel zeigen. Seine exzentrische Maklerin, Frau Fuly, preist die Vorzüge dieses Hauses und des Wohnviertels. Als sie den Raum für ein paar Minuten verlässt und er ihn sich näher betrachtet, hört er plötzlich eine Stimme, die direkt aus dem Spiegel zu kommen scheint. Norbert denkt zunächst, dass ihm ein Freund einen Streich spielt, aber das detaillierte Wissen des Spiegels über sein Leben überzeugt ihn schnell, dass die Stimme tatsächlich das Spiegelbild seines Lebens ist. Der Spiegel hinterfragt Norberts Motive für seinen geplanten Umzug und bringt ihn zum Nachdenken über seine Rastlosigkeit und sein materielles Bedürfnis. Als die Maklerin zurückkommt, teilt er ihr seine Entscheidung mit und verlässt das Haus. Die Maklerin ist perplex – aber plötzlich ruft jemand ihren Namen.
Im Falle eines Falles Margret wird von einem Vertreter angesprochen, der ihr eine Versicherung verspricht für den Fall, dass Gott sie nicht erhören sollte. Dieses »Notfallpaket« (eine Parodie auf Epheser 6) enthält Dinge wie die »Knieschoner des Pessimismus«, das »Schild des Irrtums«, den »Helm des Humanismus« und die »allmächtige Machete«. Dieses witzige Theaterstück konfrontiert uns mit dem Ausmaß unseres Vertrauens in Gott.
Getrieben Auf dem Weg zu einem Festbankett, bei dem David als erfolgreichster Verkäufer des Jahres geehrt werden soll, entbrennt zwischen ihm und seiner Frau ein Streit. Sie macht ihrem Frust über die negativen Veränderungen Luft, die sie bei ihm feststellt, seit er beruflich erfolgreich ist. Er dagegen erkennt nicht, welchen Preis er und seine Familie für seine Karriere zahlen müssen. Ebenso wenig sieht er ein, dass Teil seines Problems sein Bemühen ist, den Vorstellungen seines verstorbenen Vaters zu entsprechen. Schließlich steigt seine Frau aus dem Auto aus und überlässt David seinem Erfolg. Während die Bühnenbeleuchtung erlischt, sitzt David in seinem Wagen, frustriert und allein gelassen
Eine Zeit der Stille Dieses Theaterstück beschäftigt sich mit dem Problem so vieler Menschen: Gott in ihrer Stillen Zeit ihre volle Aufmerksamkeit zu widmen. In diesem Theaterstück versucht eine frisch gebackene Mutter erfolglos, gegen die Ablenkungen und Anforderungen ihrer augenblicklichen Situation anzukämpfen. Viele junge Mütter werden sich in diesem komischen Theaterstück wieder erkennen.
Der Freiwillige Die Mitarbeiter einer Gemeinde versuchen mit allen Mitteln, einen Freiwilligen zur Mitarbeit in ihrem jeweiligen Arbeitsbereich zu überreden. Leider stellt sich heraus, dass der Besucher eigentlich nur dem öffentlichen Aushang der Gemeinde, Blut zu spenden, nachkommen wollte.
Der Tag X Ein humoristisches Stück über den Geschäftsmann Robert. Seine Frau und einer seiner Arbeitskollegen finden in seinem Büro einen Kalender, der eine Menge Eintragungen enthält – bis zu einem ominösen »Tag X«. Danach finden sich keine Eintragungen mehr. Zuerst denken sie, dass er sich gerade in der Midlife-Krise befindet, dann fürchten sie, dass er sterben wird. Als Robert schließlich in sein Büro kommt, informiert er sie, dass der »Tag X« der Tag ist, an dem er sich entscheiden will, Christ zu werden. Die Tage vor der Entscheidung sind mit Dingen angefüllt, die Spaß machen, weil es damit vorbei sein wird, wenn der »Tag X« erst einmal kommt.
Der gestohlene Jesus Dieses Weihnachtsstück spielt in einer geplünderten Krippenszenerie mitten in einer Großstadt. Von der Krippe sind nur noch der Stall, das Stroh und die Krippe selbst übrig. Auf Grund der Hektik vor den Feiertagen ist Barbara total frustriert. Als sie ihre gerade gekauften Geschenke nach Hause trägt, bricht ihr ein Schuhabsatz ab. Sie setzt sich auf eine Parkbank und lernt Vivian kennen, eine obdachlose Frau. Vivian hat ihre Zelte in diesem geplünderten Stall aufgeschlagen. Im Verlauf der Unterhaltung schwinden Barbaras Furcht und Abscheu und machen schließlich Zutrauen und wirklichem Mitleid für Vivian Platz. Vivians selbst gestrickte Weisheiten und ihre ganz einfache Sicht von Jesus berühren Barbara und die Zuschauer tief.
Die Stunde des Gebetes In dieser herzerfrischenden Satire wird bei einer älteren Dame, die nach außen hin fromm ist, eingebrochen. Ihr Vertrauen in Gott wird erschüttert, als ihre Gebete unbeantwortet und die Drohungen des Räubers unangefochten bleiben. Der Dieb lässt sie gefesselt, ihres Geldes beraubt und wütend auf Gott zurück. Plötzlich tritt ein Polizist ein: Der Dieb wurde gefangen und sie wird befreit. Äußerlich freut sie sich, erkennt aber, dass ihr Gebetsleben alles andere als dynamisch ist.
Der Ruf der Wildnis Eine Frau kommt voller Begeisterung aus der Kirche nach Hause und erzählt ihrem schockierten Ehemann von der Predigt dieses Tages. Der Pfarrer hat die Gläubigen aufgefordert, Glaubensschritte zu gehen und Gott die Möglichkeit zu geben, die Richtung ihres Lebens zu bestimmen. Da sie am Abend zuvor einen Bericht über die hungernden Menschen in Afrika gesehen hat, ist sie nun davon überzeugt, dass Gott sie dazu beruft, dorthin zu gehen. Sie ignoriert dabei völlig, dass ihre Persönlichkeit und ihre Fähigkeiten einen Dienst in Afrika völlig ausschließen und dass ihre eigene Gemeinde ein viel passenderes Missionsfeld ist.
Danke fürs Zuhören Eine Familie beschließt, im Freien zu picknicken, obwohl es sehr kalt ist. Der Zuschauer wird Zeuge einer typischen Mittagessenkonversation einer Familie, die nur selten Gelegenheit zu einem Gespräch hat. Während der Konversation versucht der Teenagersohn, von einem Fußballspiel zu erzählen; er wird jedoch immer wieder unterbrochen. Verschiedene Male wird er gebeten, noch einmal neu zu beginnen – und wird doch nur wieder ignoriert. Am Ende ergreift die Familie vor der Kälte die Flucht und kehrt ins Haus zurück. Lediglich der Sohn bleibt alleine am Tisch zurück. Er beschließt, seine Geschichte zu Ende zu erzählen, und redet so, als würden alle noch am Tisch sitzen. Schließlich dankt er ironisch jedem Einzelnen fürs Zuhören, obwohl keiner mehr da ist, der es hören könnte.
Andere Agenda Jim ist Pastor und hat einige Schlüsselleiter zusammengerufen, um die Frage zu diskutieren, wie man den Level der Gemeinschaft in der Gemeinde erhöhen kann. „Sonst würde man ja doch nur Kirche spielen“. Während der Sitzung wird deutlich, wie jeder Leiter eine andere Agenda verfolgt. Einer möchte einen neuen Spielplatz, ein anderer möchte Gemeindemitglieder als Versicherungsnehmer gewinnen, wieder ein anderer möchte über sexuelle Diskriminierung durch die Schilder auf den Behindertenparkplätzen sprechen. Am Ende der Sitzung kann Jim nur frustriert die Hände über dem Kopf zusammenschlagen!
Der Wunschzettel Dieses Theaterstück zeigt, wie schwer es vielen Menschen fällt, ihre materiellen Wünsche einzuschränken. Die Szene spielt kurz vor Weihnachten in einem Einkaufszentrum. Eltern versuchen verzweifelt, ihre Tochter davon zu überzeugen, dass es nicht unbedingt nötig ist, der Sammlung von Barbie-Puppen ein siebentes Exemplar hinzuzufügen.
Anruf im Himmel Alexandra ist sich nicht sicher, was sie in Zukunft beruflich machen soll und kommt durch den Bibelvers „Rufe mich an in der Not“ auf die Idee im Himmel anzurufen. Nachdem sie mehrmals von Engeln weiter verbunden wird, ihr aber niemand weiterhelfen kann, gelangt sie schließlich an einen Engel, der sie mit dem „Chef“ verbinden will, der nur das Beste für sie will.
Das Wunschkind Ein Ehepaar kommt zu Dr. Glück, der diesem anbietet, mit Hilfe der Gentechnik Wunschkinder zu fabrizieren. Mit dem Berater überlegen die beiden, welche Eigenschaften sie sich eigentlich bei ihrem nächsten Kind wünschen – wobei sie nicht versäumen, auf die vielen Schwächen ihrer ersten Tochter hinzuweisen. Ihre Vorstellungen und Sehnsüchte werden dabei immer absurder. Doch sie steigern sich so in diesen verlockenden Gedanken hinein, dass sie sogar bereit sind, für die Bezahlung ihr Reihenhäuschen und ihr Auto zu verkaufen. Glücklicherweise stellt sich hinterher alles als Irrtum heraus. Doch das Paar muss sich fragen, wie es jetzt mit seiner ach so menschlichen Tochter umgeht.
Himmel und Hölle Eine Gruppe gerade Verstorbener trifft sich an einer Bushaltestelle. Sie erwarten einen Bus, der sie in den Himmel bringt. Dabei beginnen sie, sich um die Plätze zu streiten, die angeblich nicht für alle ausreichen werden. Jeder glaubt, einen Platz verdient zu haben, sei es weil er reich ist, viele soziale Dienste verrichtet hat, erfolgreich war o. ä. Am Schluss stellt sich aber heraus, dass die Haltestelle schon lange stillgelegt ist und falls überhaupt noch ein Bus kommen sollte, dieser zur Hölle fährt.
Gesichter Ein Mann kauft in einem Laden ein Sortiment von Masken, mit dem er für jede Begegnung gerüstet ist. Mit der entsprechenden Maske begegnet er verschiedenen Leuten wie seiner Chefin, Pfarrerin oder Freundin. Er belügt sie und heuchelt ihnen etwas vor, womit er aufgrund seiner Maske aber gut ankommt. Zum Schluss sieht er sein wahres Gesicht im Spiegel, das er niemandem zeigen möchte.
James Bond letzter Auftrag Ein älterer Mann, allein im Altersheim, seiner Attribute beraubt – aber, wer soll jetzt die Welt retten?
40.000 Punkte Herr Frank Markus ist 47 Jahre alt und hatte gerade eben einen tödlichen Autounfall. Er betritt einen gemütlichen Raum mit einem Schreibtisch und einem Stuhl auf dem ein freundlicher Sekretär sitzt. Neben dem Schreibtisch steht ein Sessel. Es ist das Vorzimmer zum Himmel und den er doch wohl kommt – oder doch nicht?
Schluss mit dem Ärger – kaufen Sie sich einen neuen Pfarrer Drei Beauftragte einer Gemeinde sind auf dem Weg einen neuen Pfarrer zu kaufen. Der „alte“ tut es nicht mehr und die Kirche ist schließlich neu renoviert – also auf zu neuen Ufern.
Haben Sie das Beste aus sich gemacht? Da war doch mal dieser Jugendtraum. Nur klangen die Aussichten auf eine Stelle so schlecht, dass Sie doch etwas anderes gemacht haben. Oder mussten Sie das Geschäft ihres Vaters übernehmen? Kamen die Kinder dazwischen? Hätten Sie vielleicht doch dieses Angebot annehmen und ins Ausland oder eine andere Stadt ziehen sollen? Jede lebensrelevante Entscheidung für etwas ist auch eine Entscheidung gegen etwas. Aber woher soll man wissen, ob man das Richtige gemacht hat? Und wie geht man mit den Zweifeln um?
Was hat Bestand? – Die Frage nach dem, was ewig bleibt. Fragen des Lebens – Fragen an das Leben – Was bleibt vom Leben – Was hat Bestand? Eine Sprechmotette mit Trommler.