Intention

Jesus war ein hervorragender Geschichtenerzähler. Die Leute liebten es, ihm zuzuhören. Mit seinen Geschichten und Gleichnissen konnte er den Menschen auf einfache und anschauliche Art und Weise göttliche Weisheiten und Wahrheiten vermitteln.

Die Menschen wurden dabei von ihm nicht überfahren oder belehrt, sondern zum Nachdenken eingeladen. Unsere Theaterszenen haben eine ähnliche Funktion. Sie sollen die Zuschauer einladen, sich auf ein Thema einzulassen, das dann in der Predigt weiter ausgeführt wird. Wenn wir Theater spielen möchten wir auf unsere Weise auf unseren großartigen Gott hinweisen und zu ihm locken. Dabei können schon mal einige Fehlvorstellungen von Gott aufgedeckt werden. Manchmal müssen wir auch überziehen und werden auch schon mal ironisch. Aber immer sind wir darauf bedacht, unsere Zuschauer ins Überlegen zu führen. Uns darf man also nicht zu wörtlich nehmen, aber man soll sich seine Gedanken machen. Auf keinen Fall wollen wir uns aber über Gott oder über den Glauben an Gott lustig machen. Vielleicht entdecken sie bei unseren Anspielen aber Prallelen aus ihrer Kirchengemeinde oder bei sich selbst. Die meisten Stücke haben einen christlichen Hintergrund zum Inhalt. Sie sind Lizenzstücke aus dem „Willow-Creek-Programm“, aber auch vom „Kreativteam Niederhöchstadt“. Oberstes Ziel von „heaven up“ heißt Evangelisation, wobei das Theaterspiel nie alleine für sich stehen kann, heißt, es ist stets Bestandteil einer Predigt im Kontext einer Gesamtveranstaltung. Aus diesem Grund umfassen die einzelnen Stücke in aller Regel, einen Zeitrahmen von ca. 10 Minuten. Zudem gibt es seit Frühjahr 2010 ein komplettes Abendprogramm: Frühjahr-Sommer-Herbst und Tod.

Die Theatergruppe „heaven up“ wurde anlässlich der EXPO 2000 in Hannover gegründet. Anlass war, die Wartezeit der Besucher des Wales zu verkürzen.

Der Wal wurde von einer Art Allianz aus verschiedenen Gemeinschaften (CVJM, World Vision u.a.) als missionarisches Projekt betrieben. Unerwartet wurde das Gebäude zum Wahrzeichen der EXPO gewählt, was nicht nur die Besucherzahl, sondern auch den Besuch von Prominenten anschwellen ließ. So war es heaven up gleich zu Beginn seiner Existenz gegeben, nicht nur vor hunderten von Zuschauern zu spielen, sondern auch vor Prominenten, darunter Prinz Albert von Monaco. Im Laufe der vergangenen elf Jahre reduzierte sich die Zahl der aktiven Spieler, um dann in den letzten vier Jahren auf heute elf aktive Spieler und zwei Techniker anzuwachsen.
Seit 2001 gab es eine Vielzahl von Auftritten, vor allem in und um Wetzlar (z.B. Atempausegottesdienste, Rosengärtchen, Kloster Altenberg), aber auch Engagements im übrigen Bundesgebiet (u.a. Landau/Pfalz, Heilbronn, Köln, Karlsruhe, Rosenheim). Heaven up war nie eine eigenständige Gruppe, sondern war seit Beginn an im CVJM Wetzlar angesiedelt und versteht sich deshalb auch als CVJM Theatergruppe. Die Ansiedelung innerhalb des CVJM geschah nicht willkürlich, denn heaven up besteht aus bibelgläubigen Christen, die ihre Talente in diesem Bereich zur Verfügung stellen, um das Evangelium auf eine etwas andere Art zu verkünden.