Sonntag 27. März 2022

„Danke für´s zuhören!“ – unter diesem Motto stand der erste von drei Gottesdiensten im Jahr 2022 der CVJM Theatergruppe heaven up, Wetzlar.

Für die „Predigt“ konnte der Unternehmer Prof. Dr. Friedhelm Loh (Friedhelm Loh Group, Haiger) gewonnen werden. Die Predigt war insofern ungewöhnlich, als sie in Form eines Interviews durchgeführt wurde. Die Fragen dazu und auch die Moderation des gesamten Gottesdienstes lag in den Händen von Katja Völkl (heaven up). Erweitert wurde die „Predigt“ dahingehend, dass auch den Gottesdienstbesuchern die Möglichkeit eingeräumt wurde, Fragen zu stellen.

Prof. Dr. Loh begann seinen Lebensweg als erfolgreicher Unternehmer, als er den elterlichen Betrieb mit anfangs 200 Mitarbeitern übernahm. Heute ist er verantwortlich für weltweit 95 Tochtergesellschaften 11.600 Beschäftigten.

Die Grundlage für sein unternehmerisches Handeln und seinen Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sieht er in den christlichen Werten verankert.

Die Wurzeln dazu lagen Loh zufolge bereits in seinem Elternhaus und alleine seine „Ratio“ ließen ihn diesen Weg weiterverfolgen. Christ sein bedeute für ihn, sich trotz Rückschlägen, Managementfehlern und wirtschaftlichen Krisen in Gottes Händen zu wissen.

Ein Schlüssel dazu sei eine offene authentische Kommunikation, die in Bezug auf die Begegnung mit anderen Menschen, aber auch in Bezug auf Gott gelte. Zuhören – hinhören auf Gottes Wort geschehe bei ihm mit Gebet, betonte der Unternehmer.

Vor allem das Tischgebet gebe ihm immer wieder die Möglichkeit, seinen Glauben zu bezeugen.
Dabei komme es nicht darauf an, mit wem er am Tisch sitze: ob mit Angestellten, internationalen Managern oder Staatsoberhäuptern – beim Tischgebet bekenne er seinen Glauben an Gott.

Auch auf die Fragen der Gottesdienstbesucherinnen und Besucher antwortete Friedhelm Loh ganz offen. Dabei ging er auch auf Fragen zum Ukraine-Krieg und die Folgen für die deutsche Wirtschaft ein.

Samstag, 15. Januar 2022

22 Monate ist es her, dass Beschränkungen, Kontrollen, Zugangssperren, Schüren von Ängsten ihren Lauf nahmen – mit einem immer noch ungewissen Ende. Mehr Worte sollen an dieser Stelle darüber nicht verloren werden.

10 Wochen ist es her, dass wir unseren dritten Gottesdienst 2021 durchführten. Unter dem Motto: „Security Check – Sicherheit in unsicheren Zeiten!“ predigte der ehemalige CVJM Kreissekretär Eberhard Adam. Carsten Rau hatte für den musikalischen Teil zugesagt. Beide, Adam und Rau, sind seit Jahren mit dem Programm „beflügelt“ unterwegs. Das gleichnamige Theaterstück „Security Check“ hatte den Tod zum Thema. Wie viel haben wir uns bereits mit dem eigenen Sterben auseinandergesetzt? Wären wir vorbereitet, bereit zu gehen und letztlich, wo werden wir die Ewigkeit verbringen?

Zwei Wochen sind es her, dass 2022 begonnen hat. Die meisten von uns begleiten sicher mehr Fragen und Ängste als es die meisten Jahre zuvor gewesen ist. Doch gibt es einen großen Gott, dem wir es durchaus zutrauen dürfen, dass er alles im Blick, in seiner Hand behält und seine Ziele mit seinen Menschen weiter bis hin zum Ende führt. Und verstehen? Müssen wir dies unbedingt? „Meine Gedanken sind nicht wie eure Gedanken, / und eure Wege nicht wie meine Wege!“, spricht Jahwe. „Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, / soweit reichen meine Gedanken über alles hinaus, was ihr euch denkt, / und meine Möglichkeiten über alles, was für euch machbar ist. (Jesaja 55,8-9 NeÜ) Auch wenn wir manchmal so gerne Einblick hätten, denn so viele Dinge gehen mit Schmerz, Trauer und Einsamkeit einher …. bleibt dieses Wort dennoch bestehen.

In zehn Wochen am 27. März ist der erste Gottesdienst für 2022 geplant. „Danke für´s zuhören“ – unter diesem Motto konnte Professor Dr. Friedhelm Loh (Vorstandsvorsitzender der Friedhelm Loh Group) für eine „Interviewpredigt“ gewonnen werden. Zuhören – hinhören – auch auf Gottes Stimme.

13. Oktober 2021

Zeit – ist so ein Phänomen, dem kein Mensch entliehen kann. Wir sitzen, so gesehen, alle in dem gleichen Zug. Ein Aus,- oder Umsteigen ist nicht vorgesehen. Die Frage ist nur, wo endet die Reise ober, anders ausgedrückt, wie endet die Reise? Bei Jesus, der uns ewiges Leben in seiner Gegenwart versprochen hat oder in ewiger Gottverlassenheit – die Bibel rückt dies mit Hölle aus.

Wir sind wieder in Vorbereitung auf den letzten Gottesdienst in 2021. „Security Check – Sicherheit in schwierigen Zeiten“ beschäftigt sich eben genau mit dem angesprochenen Thema: Wo endet unsere Lebensreise und können wir Vorsorge dafür treffen, wie sie endet?

Hinter uns liegt ein Konzertabend, sowie ein Gottesdient mit dem Münchener Songpoeten Andi Weiss. SARS, genauer die Behörden mit ihren Einfällen, stoppten die beiden Veranstaltungen nicht, doch die Teilnehmerzahl reduzieren. Dennoch – für jeden Besucher und auch für uns als Organisatoren stellten die beiden Tage einen Gewinn dar. Nicht nur die Texte des neuen Albums „Gib alles – nur nicht auf!“ trafen den „Nerv der Zeit“, sondern auch die Predigt am Sonntag. Es ging um Zachäus und einmal einen ganz anderen Blickwinkel auf das Treffen des Zöllners mit Jesus Christus.

GOTTESDIENST IM ZEICHEN DES VIRUS

HeavenUp lädt am Sonntag den 14. März um 17:00 Uhr zum ersten HeavenUp-Gottesdienst in diesem Jahr ein, der unter dem Thema „Das Virus“ stehen wird. Predigen wird Jonas Hoerner, Musik kommt von der Band „Valley of Deer“. Natürlich darf ein künstlerischer Beitrag von heavenUp ebenfalls nicht fehlen.

Es sind die Hygienemaßnahmen (Abstand, Maske, Eintragung in Gästeliste) der Kreuzkirche einzuhalten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Sonntag, 03. Januar 2021

10.315 Besucher ….. hätten wir gerne in 2020 begrüßt. Stattdessen ist dies lt. RKI, die aktuelle Zahl der Neuinfizierten an SARS-CoV2 für den heutigen Tag. Darüber wollen wir aber nicht schreiben oder Kommentare dazu abgeben. Gewinnbringender ist es an Gott Dank zu richten, dass wir in 2020 zwar zeitversetzt, aber dennoch unsere beiden Gottesdienste und den Bibelabend durchführen konnten. Nicht selbstverständlich, denn so vieles war gerade im letzten Viertel des vergangenen Jahres nicht möglich.

Jürgen Werth im „Doppelpack“

Rückblick – Samstag/Sonntag, 21./22. November / Jürgen Werth im „Doppelpack“ prägte den Gottesdienst im November. Am Samstag hielt Jürgen Werth (Bautzen) einen Bibelabend. Die Idee beide „Jürgen`s“ anzufragen nahm bereits Anfang 2020 Gestalt an. Die beiden Tage standen bereits im Frühjahr fest und mussten weder verschoben noch annulliert werden. Wie bereits dargestellt, durften wir darüber besonders dankbar sein. Am 21.11. sprach Jürgen Werth (Bautzen) über das Thema „(D)ein Leben ohne Beschwerden – Wie Vergebung das Leben verändert und befreit“. „Vergeben aber nicht vergessen!“ Kennen Sie den Spruch? Das ist natürlich in sich ein Widerspruch. Wenn ich was vergeben habe, dann ist es auch vergeben. Das „nicht vergessen“ ist eine Last, vergleichbar mit Steinen, die man mit sich herumträgt. Und weil wir nur zwei Hände mit begrenztem Platz haben, brauchen wir z.B. einen Rucksack um all die Last unterzubringen. Und mehr und mehr wird unser Weg mühsamer, denn all die Last, welche wir mit uns herumschleppen, fordert ihren Tribut. Jürgen Werth stellte seine eigene Biographie in den Raum und wie er über den Glauben an Jesus Christus komplette Befreiung erfuhr und dass es möglich ist, von seinen Lasten komplett frei zu werden – nicht nur vergeben, sondern auch den Steinen keine Bedeutung mehr zu schenken, sie letztlich liegen zu lassen – zu vergessen. Sonntag: Jürgen Werth (Bautzen) und Jürgen Werth (Wetzlar) kannten sich bereits und standen bereits einmal zusammen auf einer Bühne. Unser Gottesdienst war somit das zweite gemeinsame Tragen einer Veranstaltung. In der Predigt der klare Aufruf, Gott persönlich kennen zu lernen. Wir Menschen können dabei rein nicht verlieren, aber alles gewinnen. Jürgen Werth (Bautzen) verwies darin wieder auf sein früheres kaputtes Leben und zeigte klar anhand des Evangeliums, wie leicht der Zugang zu Gott möglich ist. Jürgen Werth (Wetzlar) begleitete den Gottesdienst mit Liedern, auch aus seinem aktuellen Album. Den Schlusspunkt setzte das Lied „Du bist Du“ vorgetragen als Duett beider „Jürgen`s“. heavn up spielte zum Thema das Stück „Flugzeuggespräch“.